Viele Knochenbrüchen müssen und können nicht unmittelbar nach Ihrer ersten Vorstellung in unserer Notaufnahme notfallmäßig operativ versorgt werden. Daher ist zunächst die Entlassung nach Hause möglich. Vor dem geplanten Operationstermin müssen dann noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Hierfür wird Ihnen ein Termin für die ambulante Operationsvorbereitung vereinbart.
Kontakt zum OP-Vorbereitungs-Arzt:
Raum: Station M0a - Zimmer 1.0.19a
Tel. 089 / 4140 5753
Fax 089 / 4140 2057
Wie läuft die ambulante Operationsvorbereitung ab?
Die ambulante Operationsvorbereitung besteht aus mehreren Terminen:
wenn bei Ihnen nach der geplanten Operation ein stationärer Aufenthalt geplant ist, müssen Sie am Vorbereitungstag zunächst bei unserer Patientenaufnahme vorstellig werden. Diese finden Sie im Eingangsbereich unmittelbar hinter dem Haupteingang. Falls bei Ihnen eine ambulante Operation geplant ist, so kann dieser Schritt übersprungen werden.
Im Anschluss an die Patientenaufnahme stellen Sie sich bitte bei unserem OP Vorbereitungs Arzt vor. Diesen finden Sie auf der Station M0a im Zimmer 10.0.19a. hier finden die wesentlichen chirurgischen Vorbereitungsmaßnahmen inklusive dem Aufklärungsgespräch über das geplante Operationsverfahren statt.
Nach dem chirurgischen Aufklärungsgespräch werden Sie zu den Kollegen der Anästhesie in die Prämedikationsambulanz weitergeleitet. Hier findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch über das geplante Narkoseverfahren statt.
Die genaue Lage der Patientenaufnahme, OP Vorbereitungsraum und Prämedikationsambulanz können Sie dem Lageplan entnehmen.
Was muss ich zur Operationsvorbereitung mitbringen?
Für die ambulante Operationsvorbereitung benötigen Sie zunächst Ihre Krankenkassenkarte oder anderweitigen Versicherungsnachweis.
Für die ärztlichen Aufklärungsgespräche bitten wir Sie alle relevanten medizinischen Vorunterlagen mitzubringen. Dies beinhaltet Arztberichte von kürzlich stattgehabten medizinischen Untersuchungen. Zudem bitten wir Sie einen aktuellen Medikationsplan mitzubringen.
Was wird am Vorbereitungstag durchgeführt?
Der Vorbereitungstag dient zum einen dazu sie bestmöglich über das geplante Operationsverfahren aufzuklären. Neben einer genauen Beschreibung des Verfahrens werden wir Ihnen auch die potenziellen Risiken und Komplikationen des jeweiligen Eingriffs erläutern.
Sofern bei Ihnen Vorerkrankungen oder Risikofaktoren vorliegen werden gegebenenfalls noch weitere medizinische Untersuchungen durchgeführt. Eine Laboruntersuchung ihres Blutes und ein Elektrokardiogramm (EKG) gehören zu den häufig durchgeführten Standarduntersuchungen. insbesondere bei kardial vorerkranktem Patienten kann jedoch auch eine weiterführende kardiologische Abklärung notwendig sein. Hierfür arbeiten wir mit den Kliniken der Inneren Medizin am Klinikum Rechts der Isar zusammen.
Welches Anästhesieverfahren wird bei mir angewendet?
Für viele unfallchirurgische Operationen besteht zum einen die Möglichkeit den Eingriff in einer Vollnarkose durchzuführen, zum anderen stehen aber auch regional anästhesiologische Verfahren oder eine Spinalanästhesie zur Verfügung. Die Wahl des besten Narkose Verfahrens unterliegt verschiedenen Faktoren und wird ausgiebig im Prämedikationsgespräch mit den Kollegen der Anästhesie besprochen.
Wann muss ich vor der Operation nüchtern sein?
In der Regel müssen Patienten ab 00:00 Uhr des geplanten Operationstag Auges nüchtern sein, d. h. auf Essen, Trinken und Zigarettenrauchen verzichten. Ab wann Sie in ihrem Einzelfall die Nüchternheit einhalten müssen und welche Medikamente Sie am Operationstag noch einnehmen dürfen und sollen wird Ihnen ausführlich im Prämedikationsgespräch erklärt.
Was ist das SDS?
Um am Operationstag einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten wurde im Klinikum rechts der Isar das SDS (same day surgery) Zentrum etabliert. Dieses befindet sich im Gebäude 501 im 4. Stock angrenzend an das Operationszentrum Süd. Im Rahmen ihres Vorbereitungstermin wird Ihnen mitgeteilt zu welcher Uhrzeit sie sich dort einfinden sollen. Erst nach dem operativen Eingriff werden sie dann auf unsere unfallchirurgische Station verlegt werden.